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Herr Roger Gröli wird neuer Geschäftsführer der MH TenSolution AG

02. Juli 2018 | Nach eingehender Prüfung verschiedener Optionen haben wir die ideale Nachfolgelösung für die MH TenSolution AG gefunden: Mit Freude geben wir bekannt, dass Herr Roger Gröli, als neuer Inhaber rückwirkend ab 01. Januar 2018, die Geschäftsführung von Markus Haas übernehmen wird.

Herr Haas kennt Roger Gröli seit dessen frühester Kindheit: Die Herren Haas und Gröli verbindet seit Jahrzehnten ein vertrauensvolles Verhältnis.

Herr Gröli,  geboren am 5. August 1971 in Basel, studierte Betriebs- und Volkswirtschaft an der Universität Basel (lic. rer. pol.). Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1997 arbeitete er zunächst einige Jahre als Unternehmensberater, bevor er vor 16 Jahren in die Bankbranche wechselte. Während der letzten zehn Jahre wirkte Herr Gröli u.a. für die Credit Suisse (Schweiz) als Kundenbetreuer von Schweizer Pensionskassen, Anlagestiftungen und Grossanlegern aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich. Herr Gröli kennt die Bedürfnisse dieser Kunden also aus langjähriger Erfahrung und wird deshalb alles daran setzen, die erfolgreiche, vertrauensvolle Partnerschaft mit den Kunden der MH TenSolution AG zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Herr Haas wird weiterhin für MH TenSolution AG tätig sein: Er wird seinen Nachfolger Roger Gröli einführen, ihm beratend zur Seite stehen, um sich schliesslich auf die Kundenbetreuung und Akquisition zu konzentrieren.

Damit gewährleisten wir die Kontinuität für unsere Kunden, unsere Geschäftspartner und die Mitarbeiter der MH TenSolution AG.

Wir heissen Roger Gröli herzlich willkommen!

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Fachmesse Intersolar in München

28. Juni 2018 | Letzten Mittwoch und Donnerstag besuchten drei Mitarbeiter der MH TenSolution AG die jährlich stattfindende Photovoltaik-Fachmesse Intersolar in München. Erstmals fand diese zusammen mit 3 weiteren Messen statt, welche auch die Themen Batteriespeicher, Elektromobilität und intelligente Energienutzung abdeckten.

In acht Hallen, welche zusammen eine Fläche von 13 Fussballfeldern haben, präsentierten 1'177 Aussteller aus 49 Ländern ihre Produkte, Projekte und Lösungen. Unsere Mitarbeiter befanden sich unter insgesamt 47'000 Besuchern aus 155 Ländern!

Von besonderem Interesse war für uns, aktuelle Informationen über Batteriespeicher zu erhalten, deren Anwendung stark am Wachsen ist. Unsere Ahnung bestätigte sich, dass zwar bereits viele Produkte und Lösungsansätze existieren, für unseren Schwerpunkt mit renditeorientierten PV-Anlagen die Preise für Batterieanwendungen jedoch noch zu hoch sind, was sich voraussichtlich in den nächsten 3 Jahren ändern wird.

Interessant zu sehen war, dass die bisher alleinstehende Solarbranche mehr und mehr als Teil eines grösseren Systems verstanden wird und Verbindungen zu Speichersystemen und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in dieses Denken und die Produkte einfliessen.

Ein Messebesuch bietet auch immer Gelegenheit, sich mit Leuten von bekannten Firmen zu treffen und auszutauschen, unter anderen mit den Anbietern unser Software-Lösungen PV*SOL (Anlagen-Simulation) und Smartblue-Leitstand (Monitoring).

Für Sie haben wir etwas Anschauliches mitgebracht: Am Stand eines Solarzellen-Herstellers ist im Bild rechts ein Siliziumkristall aus ihrer Produktion ausgestellt von beeindruckenden 4 Metern Länge, aus dem die Zellen herausgesägt werden (links unten).

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Drohnenflüge über Photovoltaik-Anlagen

14. Juni 2018 | Bei den periodischen Kontrollgängen diverser Photovoltaik-Anlagen im Rahmen von Wartungsverträgen macht MH TenSolution AG eine visuelle Kontrolle. Alle fünf Jahre erfolgt zusätzlich eine genauere Überprüfung. Bei dieser werden Infrarot-Aufnahmen (so genannte Thermografie) gemacht, womit Problemstellen sichtbar gemacht werden, welche von Auge nicht erkennbar sind. So sind inaktive Solarzellen beispielsweise etwas wärmer als solche, welche Strom liefern. Dieser Temperaturunterschied wird auf der Aufnahme ersichtlich.

In diesen Tagen werden Thermografie-Aufnahmen bei 29 PV-Anlagen gemacht, welche MH TenSolution überwacht. Das Foto zeigt die dafür eingesetzte Drohne, welche die Thermografie-Kamera mitführt, beim heutigen Flug über die PV-Anlage auf dem Dach des Firmensitzes.

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Solarstrom aus Schottland

31. Mai  2018 | Die schottische Regierung hatte sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 die Hälfte des jährlichen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen zu generieren und bis 2020 sogar 100%. Das erste Ziel wurde erreicht; der Ausbau geht weiter, vor allem mit Windenergieanlagen, aber auch mit der Nutzung von Gezeiten- und Wellenenergie und natürlich Photovoltaik. Dabei sollen die bestehenden Kraftwerke weiterbetrieben werden (Öl, Gas, Nuklear, Wasser, das letzte schottische Kohlekraftwerk wurde 2016 nach 46 Jahren Betrieb geschlossen). Die entstehenden Strom-Überschüsse werden exportiert, es sollen bei der Energieversorgung zehntausende neue Arbeitsstellen entstehen.

Diesen Monat wurde die Baugenehmigung erteilt für eine 50-Megawatt-Photovoltaikanlage auf dem früheren Militärflughafen Milltown Airfield bei Elgin im Norden von Schottland. Mit dem Bau dieser Anlage erhöht sich die in Schottland heute installierte PV-Leistung um 15%.

 Bildquelle: www.elgin-energy.com

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Wachstum: massiv unterschätzte Photovoltaik

23. Mai 2018 | Die Internationale Energie-Agentur (IEA) verfasst Szenarien und Prognosen im World Energy Outlook und beeinflusst damit die Energiepolitik der Regierungen in aller Welt. Auffallend dabei: der Photovoltaik-Markt wird jedes Jahr viel zu konservativ eingeschätzt, die Prognostiker ignorieren dabei dessen exponentiellen Wachstum. Die nebenstehende Grafik aus dem aktuellen Heft "Energie & Umwelt" zeigt, wie falsch die Szenarien sind: die schwarze Kurve zeigt den reellen Ausbau, die farbigen Kurven die jährlich aktualisierten Prognosen.

In der Schweiz wurde bekanntlich die "Energiestrategie 2050" formuliert. Dabei wurden für verschiedene Stromerzeugungs-Technologien Ausbauziele festgelegt. Für die Photovoltaik wurde dabei 2012 ein Ziel für das Jahr 2050 genannt, welches bei ungefähr 17% der aktuellen Schweizer Stromproduktion von jährlich etwa 60 Terawattstunden liegt. Dieses Ziel ist mutlos, die jährlich neu zugebaute Photovoltaik-Leistung müsste sogar abnehmen, um dorthin zu kommen! Wenn jedoch dieses jährliche Wachstum 10 oder 20% beträgt (das globale PV-Wachstum wird für dieses Jahr mit 20…50% prognostiziert), würden wir dieses Ziel bereits 2031 oder 2028 erreichen, also in 10 Jahren!

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"Energiewende" bei Investoren

09. Mai 2018 | In einer neuen Studie des Vereins Artisans de la transition, auf Deutsch unter dem Titel "Prädikat klimaschädlich" veröffentlicht, wird das Aktienportfolio der Schweizerischen Nationalbank (SNB) untersucht. Die SNB verwaltet mit 843 Milliarden Franken das achtgrösste Vermögen der Welt und gemäss der Studie habe ihre Anlagepolitik CO2-Emissionen zur Folge, die höher seien, als die Gesamtemissionen der Schweiz. Bemerkenswert ist folgende Aussage: "7,4 Milliarden Franken investierte die SNB in Unternehmen mit besonders hohem CO2-Ausstoss. Hätte sie sich entschieden, diese Anfang 2015 zu desinvestieren und in besonders klimafreundliche Unternehmen zu reinvestieren, wären die mit ihrem Aktienportfolio verbundenen Emissionen halbiert worden. Gleichzeitig hätte sich ihr Finanzergebnis in den letzten drei Jahren (1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017) um 20 Milliarden Franken verbessert."

Wie auch die NZZ schreibt würde weltweit bei Investoren ein Umdenken stattfinden hin zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft (also weniger Investitionen beispielsweise in Kohlekraftwerke). So gab Mitte Dezember die Weltbank bekannt, ab nächstem Jahr die Finanzierung von Erdöl- und Erdgasinfrastrukturen einzustellen. Damit wird nicht nur dem Pariser Klimaabkommen Rechnung getragen. Was die Kunden von MH TenSolution AG schon lange wissen: mit Investitionen in Erneuerbare Energien kann auch eine gute und langfristig sichere Rendite erwirtschaftet werden.

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Solarstrom-Anteil in der Schweiz

26. April 2018 | Wir von MH TenSolution AG nahmen letzte Woche an der diesjährigen Nationalen Photovoltaik-Tagung in Bern teil, einem Branchentreffen, das mit rund 600 Teilnehmern sehr gut besucht war.

In einem Vortrag mit dem Titel "Photovoltaik - auf dem Weg zur wichtigsten Stromquelle weltweit?" wurden Zahlen des globalen Marktwachstum gezeigt, welche wir an dieser Stelle teilweise auch schon erwähnten. Ein sehr interessanter Sachverhalt ist dieser:

Der Anteil von Solarstrom am gesamten Stromverbrauch ist in der Schweiz aktuell gleich wie in China und in Indien, nämlich etwas über 3%. In absoluten Zahlen sieht dies natürlich anders aus (installierte PV-Leistung in China 131 Gigawatt, in Indien 18.3 GW und in der Schweiz 1.9 GW). Auch das Wachstum ist sehr unterschiedlich, die Hälfte der erwähnten Leistung in Indien wurde im letzten Jahr gebaut! Länder wie Deutschland, Griechenland und Italien haben heute einen Solarstrom-Anteil von etwas über 7%, Honduras sogar über 13%, das globale Mittel liegt bei 2%.

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Neue Geschäftsfelder in der Stromerzeugung

17. April 2018 | Dass der Markt der Stromerzeugung im Umbruch ist, spürten bekanntlicherweise grosse Firmen wie Alpiq und Axpo, welche heute finanzielle Probleme haben, weil sie sich auf diese nun stattfindende "Energiewende" zu wenig ausrichteten und stattdessen auf "business as usual" setzten. Doch es gibt dabei auch positive Meldungen, wo es heisst "Hier erwirtschaftete Axpo … einen substanziellen Gewinn auf nachhaltiger Basis."

Ein solcher gewinnbringender Bereich sei die Axpo Tochter Volkswind GmbH, welche in Europa 60 Windparks mit über 700 MW Leistung betreibt, eine Verfünffachung dieser Leistung sei in Planung. Das nebenstehende Bild zeigt einen ihrer Pärke in Frankreich.

Auf der iberischen Halbinsel wird ein Photovoltaik-Projekt umgesetzt, welches ohne jegliche öffentliche Subvention wirtschaftlich sei. Axpo Iberia, die Tochtergesellschaft von Axpo für den spanischen und portugiesischen Markt, lässt eine 25 MW-Anlage bei der portugiesischen Stadt Évora bauen und vermarktet den Strom selbst. Mitte 2019 soll die Anlage in Betrieb genommen werden mit einem 10-jährigen Stromabnahmevertrag.

In Spanien gibt es ebenfalls "eines der ersten förderunabhängigen Solarprojekte dieser Grössenordnung in Europa", hier ist jedoch nicht Axpo beteiligt. Bereits Ende 2018 soll der 170 MW-Photovoltaikpark Don Rodrigo südlich von Sevilla Strom ins Netz einspeisen mit einem Stromabnahmevertrag von 15 Jahren Laufzeit. Dieser wurde unterschrieben durch die deutsche BayWa  (welche ähnlich aufgestellt ist wie die Schweizer Fenaco-Gruppe) und dem norwegischen Energiekonzern Statkraft. Letzterer ist Europas grösster Erzeuger erneuerbarer Energie und gehört zu 100% dem norwegischen Staat.

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Gigantisches Photovoltaik-Kraftwerk in Saudi-Arabien

4. April 2018 | Letzte Woche wurde bekannt, dass in Saudi-Arabien eine PV-Anlage mit bisher kaum vorstellbaren 200 Gigawatt Leistung geplant sei! Das entspricht einer Leistung von 200 AKW wie dem in Gösgen. Das Projekt ist damit 100 Mal grösser als die nächstgrösseren Photovoltaik-Projekte, welche in Australien und Griechenland geplant sind.

Anders betrachtet: die 200 GW in einer Anlage vereint sind das Doppelte der 2017 weltweit gesamthaft zugebauten Photovoltaik-Leistung.

Der japanische Telekommunikations-Konzern SoftBank Corp. und Saudi-Arabien unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung, dieses Kraftwerk bis 2030 etappenweise zu erstellen, der erste Teil mit 7.2 GW soll Mitte 2019 in Betrieb gehen. Die Finanzierung erfolge teilweise durch den SoftBank Vision Fund, dessen grösster Geldgeber Saudi-Arabien ist. Das Bild zeigt SoftBank-Chef Masayoshi Son und den saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman nach der Unterzeichnung (Quelle: bloomberg.com).

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Photovoltaik und nukleare Energienutzung in Indien

22. März 2018 | Wie in den letzten Artikeln geschrieben, ist Photovoltaik in Indien stark am Wachsen und riesige Anlagen sind am Entstehen. So wurde diesen Monat während eines Staatsbesuchs eine PV-Anlage bei der Stadt Mirzapur mit einer Leistung von 101 Megawatt eingeweiht (Foto: der französische Präsident Emmanuel Macron, der indische Ministerpräsident Narendra Modi und Isabelle Kocher, CEO der französischen Erbauerfirma Engie SA). Doch erneuerbare Energie war nicht das Hauptthema beim Staatsbesuch, unter anderem wurde eine engere militärische Zusammenarbeit der beiden Länder vereinbart und der Verkauf von 6 französischen Atomreaktoren des Typs EPR unterzeichnet, welche an einem Standort in Jaipur mit 10 Gigawatt das grösste AKW der Welt bilden soll. Auf der Homepage des deutschen Politikers Hans-Josef Fell liest sich dazu (unter Presse/Schlagzeilen vom 12.03.18) folgender - hier gekürzt wiedergegebener - Kommentar:

"Dabei sind gerade die bisherigen drei EPR-Reaktoren Oikiluoto in Finnland, Flamanville in Frankreich und Hinkley Point in England ein finanzielles und technologisches Desaster. Die EPR-Reaktoren würden auch Indien nur radioaktive und finanzielle Probleme und keine Energielösungen liefern. … Offensichtlich hat die hochverschuldete französische Atomwirtschaft Präsident Macron längst wieder eingefangen, der ursprünglich den Anteil der Atomstromversorgung in Frankreich auf 50% bis 2025 reduzieren wollte. … Da ja die Atomenergie insgesamt und insbesondere auch die EPR-Reaktoren im Vergleich mit Erneuerbaren Energien sehr teuer sind, fragt man sich, warum die indische Regierung überhaupt noch auf neue Atomreaktoren setzt."

Eine mögliche Antwort könnte sein: Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterschrieben und sich damit - im Gegensatz zu Frankreich - nicht zur Abrüstung von Kernwaffen verpflichtet. Waffenfähiges Plutonium und Uran aus der Wiederaufbereitung kann dort demnach weiter militärisch genutzt werden. Der Bau einer Atombombe war auch in der Schweiz ab den 1950er-Jahren eine Triebfeder zur Nutzung der Atomkraft, dieses Vorhaben sei 1988 offiziell aufgegeben worden.


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Erfolgreicher Umbau auf Eigenverbrauch

15. März 2018 | Vor wenigen Tagen konnte nach einer mehrstündigen Umbauphase eine Photovoltaikanlage in Thun wieder in Betrieb gehen. Die Energie der Photovoltaikanlage auf zwei Mehrfamilienhäusern kann nun für den Eigenverbrauch genutzt werden, anstatt den gesamten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Die Anlage läuft seit zweieinhalb Jahren und war für die Kostendeckende Einspeisevergütung angemeldet, welche unterdessen nicht mehr verfügbar ist. Nach dem Umbau der Zählung, welcher die MH TenSolution AG zusammen mit Partnern umsetzte, wird wieder eine positive Rendite ausgewiesen. Es profitieren alle Parteien von dieser Lösung: der Anlagebesitzer von einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit und die Mieter, welche ökologischen Strom vom eigenen Dach beziehen.

Es handelt sich um den ersten solchen Umbau auf Eigenverbrauch, nachdem die MH TenSolution AG bereits bei 7 Liegenschaften Photovoltaikanlagen im Eigenverbrauch mit einer Leistung von insgesamt 1.1 Megawatt realisierte.

 

Daten der umgerüsteten Anlage an der Bostudenstrasse in Thun: 96 Wohnungen, durchschnittlich 66% Eigenverbrauchsanteil, Leistung der PV-Anlage (beide Dächer zusammen) 135 kWp.


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Kostenentwicklung von Solarstrom

8. März 2018 | Wie im letzten Artikel geschrieben, boomt die Photovoltaik weltweit. Der Grund dafür ist die Preisentwicklung, die Gestehungskosten von Solarstrom sanken seit der Jahrtausendwende um über 90%! Das führt zur aktuellen Situation, dass in Deutschland der Strom aus neu gebauten Photovoltaik-Kraftwerken nur noch 4.3 Eurocents pro Kilowattstunde kostet. Dies ist nicht nur günstiger als Strom aus Windparks (4.6 ct/kWh), sondern auch als Strom aus neuen Kohlekraftwerken. Dieser würde 5-6 ct/kWh kosten, mit Einbezug von Gesundheits- und Klimafolgekosten wäre es mindestens doppelt so viel. Von den Kosten für Strom aus AKW - vor allem nach deren Ausschalten oder nach einem Unfall - wollen wir hier lieber nicht reden, sie sind jedenfalls höher als bei allen anderen thermischen Kraftwerken.

Das bedeutet: die Stromerzeugung mittels Photovoltaik ist wohl deshalb global auf dem Vormarsch, weil sie heute wirtschaftlicher ist, als mit anderen Technologien. So hat die indische Energiebehörde soeben Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von drei Gigawatt ausgeschrieben. Die Eigentümer der Anlagen werden 25-jährige Stromabnahmeverträge erhalten mit Höchstpreisen von 2.93 indischen Rupien (ca. 3.6 Eurocents) pro Kilowattstunde. In anderen Ländern wie Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Peru oder Chile wurde Solarstrom bei Ausschreibungen für PV-Kraftwerke bereits für unter 3 ct/kWh angeboten.

In der Schweiz haben wir keine Solarkraftwerke in zweistelliger Megawattgrösse, wie in Deutschland und anderswo (wo die Leistungen einzelner Kraftwerke in Megawatt sogar drei- bis vierstellig sind!). Doch auch hierzulande eröffnen sich neue rentable Möglichkeiten durch die Kostensenkung, wie eben die Nutzung im Eigenverbrauch.


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Wachstum und Potential der Photovoltaik

22. Februar 2018 | Die Basler Fasnacht ist bei uns im Gange, ein Thema in Schnitzelbank und auf Laternen sind "Fake News". Solche gibt es auch über Photovoltaik: Solarstrom werde nie einen namhaften Beitrag zu unserer Energieversorgung leisten und sei zudem viel zu teuer.

Die Realität sieht heute anders aus. In der Schweiz beträgt der Solarstromanteil aktuell 3% vom jährlichen Stromkonsum. Wenn das Wachstum nicht politisch gebremst würde, könnte der Anteil bereits wesentlich höher sein, das technische Potential in der Schweiz auf Dächern und Fassaden liegt bei mindestens dem 30-fachen der heutigen Produktion (was demnach eine Vollversorgung mit Solarstrom ergäbe). Schon 2012 produzierten die PV-Anlagen in Deutschland mehr Strom (nämlich 26.4 Terawattstunden), als alle 5 Schweizer AKW zusammen. Im 2017 lag die Solarstromerzeugung bei unserem nördlichen Nachbarn bereits bei knapp 40 TWh, was über 7% des deutschen Stromverbrauchs abdeckt. Aktuell werden dort grosse Anlagen im Umfang von 200 Megawatt durch die Bundesnetzagentur in Auftrag gegeben mit Stromkosten von durchschnittlich nur noch 4.3 ct/kWh.

Während der PV-Markt in der Schweiz im vergangenen Jahr stagnierte, nahm er weltweit stark zu, für 2018 wird von einem Wachstum von mindestens 20% ausgegangen. In China wie auch in Indien wurden 2017 erstmals mehr Photovoltaik- als thermische Kraftwerksleistung hinzugebaut! Ende 2017 betrug die PV-Leistung in China insgesamt 130 Gigawatt (zum Vergleich: 1 Gigawatt leistet das AKW Gösgen; gleich hoch ist die Leistung des grössten Solarkraftwerks in China). Zwei Jahre zuvor waren es noch installierte 40 GWp, im ersten Quartal 2016 überstieg damit die kumulierte Leistung in China diejenige von Deutschland. Auch in Indien boomt die Photovoltaik, 2017 wurden Anlagen mit 9.5 GW neu erstellt, kumuliert sind nun 20 GW installiert. Weltweit wurden 2017 rund 100 Gigawatt an Photovoltaik-Anlagen neu installiert (33% mehr als im Vorjahr).

In Europa nimmt der Solarstromanteil ebenfalls rasch zu. Was manche erstaunt: führend war im 2015 Grossbritannien mit 4.1 GW zugebauter PV-Leistung, letztes Jahr hatte wieder Deutschland "die Nase vorn", zusammen mit der Türkei, welche 1.8 GW neu ans Netz brachte.

Sonnige Aussichten also!


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Neue Kundenplattform für die Überwachung

06. Februar 2018 | Unsere neue Kundenplattform Smart Monitor 3.0 bietet eine bessere Übersicht über Ihre installierten Photovoltaik-Anlagen, die wir für Sie überwachen.

Zugang zur neuen Kundenplattform


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Sonneneinstrahlung 2017

25. Januar 2018 | Wie war das Jahr 2017 wettermässig? Schwierig zu sagen, da es einige Kapriolen gab. Der Frühling und der Sommer waren sehr warm, letzterer in der Nordwestschweiz sehr trocken, dafür gab es im April grosse Frostschäden in der Landwirtschaft. Anfangs August entluden sich heftige Gewitter mit grossen Niederschlagsmengen. Im  Januar war es sehr kalt, Ende Februar wieder warm und im Oktober ungewöhnlich sonnig.

Für die Photovoltaik-Nutzung interessant: wie in den vergangenen Jahren lag auch letztes Jahr die Sonnen-Einstrahlung über dem langjährigen Mittel, mit welchem die Ertragsprognose einer PV-Anlage simuliert und damit ermittelt wird. Damit erbrachten die Anlagen im Schnitt wieder mehr Ertrag, als die statische Prognose vorgab. Im Dokument unter folgendem Link finden Sie die Einstrahlung, die wir für verschiedene Orte zusammengestellt haben.

Einstrahlung 2017


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Solarstrom: grundlegende Änderungen ab 2018

18. Januar 2018 | In einer Volksabstimmung im Mai 2017 wurde das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 des Bundes angenommen. In der Folge traten am 1. Januar 2018 nicht nur ein komplett revidiertes nationales Energiegesetz in Kraft, sondern auch neun mit dem Thema Energie verknüpfte neue oder geänderte Verordnungen (zu erneuerbarer, fossiler und nuklearer Energie / Effizienz / Förderung und Gebühren, etc.). Folgend erfahren Sie, welche Neuerungen damit für die Nutzung von neu gebauten Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) relevant sind.

Der Maximalbetrag des Netzzuschlags von bisher 1.5 wurde auf heute 2.3 Rp. pro verbrauchter Kilowattstunde Strom erhöht, es fliesst also etwas mehr Geld in den Netzzuschlagsfonds. Im Bereich der Photovoltaik wurde das bisherige System der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) fast vollständig abgelöst durch eine Einmalvergütung (EIV), welche bis zu 30% der Investition abdeckt. Wie bisher werden neue Anmeldungen auf eine Warteliste kommen, die Wartezeit soll mit anfänglich mindestens 2.5 Jahren für kleine bis mittelgrosse Anlagen jedoch kürzer sein als mit der KEV, wo es zuletzt über 5 Jahre waren. Die Vergütung ist zudem gesetzlich garantiert, was mehr Sicherheit für Investoren bedeutet. Verwaltet werden die Vergütungen neu durch Pronovo AG, wofür bisher das Mutterhaus Swissgrid das Mandat hatte.

Durch die geänderten Vergütungsbedingungen und den Umstand, dass Solarstrom in den letzten Jahren massiv günstiger wurde, heisst das aktuell rentabelste Nutzungsmodell "Eigenverbrauch". Eigenverbrauch ist in der Schweiz seit 2014 erlaubt und bedeutet, dass ein möglichst grosser Anteil des Solarstroms gleich vor Ort genutzt und nur ein Überschuss ins Netz eingespeist wird. Neue Rahmenbedingungen begünstigen dies, z.B. durch die Möglichkeit, Eigenverbrauch auf benachbarten Parzellen zu nutzen, oder durch klare Vorgaben für die Höhe des Tarifs des ins Netz eingespeisten Stroms.

Wir von MH TenSolution AG kennen die heutigen Möglichkeiten und verraten Ihnen gerne, welche Rendite sich auf Liegenschaften wie Mehrfamilienhäuser, Geschäfts-Gebäude, Areale etc. mit Solarstrom erwirtschaften lässt.


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Energiestrategie 2050

Am 01. November 2017 wurden die Verordnungen zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 vom Bundesrat abgesegnet. Somit treten die entsprechenden Verordnungen ab dem 01.01.2018 in Kraft.

Energiestrategie 2050 - Bundesamt für Energie


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